FAQ  

  Häufig gestellte Fragen  

FAQ's

Ein automatisierter Laborworkflow ist heute das A und O einer wirtschaftlichen und schnellen analytischen Arbeit auf hohem Qualitätsniveau. Deshalb sind Laborinformations- und Management-Systeme (LIMS) aus heutigen Laboren nicht mehr wegzudenken. Dabei gleicht kein Laborworkflow exakt dem anderen. Moderne LIMS-Lösungen bieten daher bereits im Standard eine große Breite an Funktionalitäten, die den Arbeitsalltag professioneller Labors heute abbilden. Zugleich lassen sich leistungsfähige LIM-Systeme an die speziellen Bedürfnisse des jeweiligen Anwenderunternehmens anpassen.
Es gibt viele unterschiedliche LIMS-Anbieter am Markt, deren Lösungen sich zum Teil deutlich voneinander unterscheiden. Deshalb sollten Unternehmen und ihre Labore zunächst die wichtigsten Ziele und Anforderungen definieren, die sie an ein LIMS richten: Wie sehen die täglichen Abläufe im Labor aus? Auch macht es einen Unterschied, ob bereits ein bestehendes LIMS im Einsatz ist oder ob es die erste Lösung dieser Art darstellt. Ist bereits ein System produktiv, gilt es das bestehende Delta festzuhalten: Welche neuen Bedürfnisse kann das vorhandene System nicht mehr erfüllen? Sind diese Anforderungen definiert und dokumentiert, kann der nächste Schritt erfolgen – die Evaluierung möglicher LIMS-Anbieter und ihrer Lösungen. Dabei werden die eigenen Anforderungen mit den gebotenen Leistungen abgeglichen. Doch nicht nur die reine Funktionalität spielt eine Rolle: Versteht der jeweilige Anbieter die individuellen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens? Und: Bietet er eine ausgewogene Kombination aus Technologie, Beratung und Services?
Die Automatisierung von Laborabläufen durch LABbase® umfasst alle wichtigen Aufgaben im Labor – vom Auftrag über die Probenbearbeitung, die Ergebniserfassung und -auswertung bis hin zum Reporting. Alleine dadurch sind Labore in der Lage, mehr Kunden in kürzerer Zeit zu bedienen. Auf diese Weise zahlt sich die Implementierung eines LIMS wie LABbase® schnell und vor allem nachhaltig aus. Doch der Einsatz eines LIMS spart nicht nur Zeit, sondern auch Ressourcen. Ein Beispiel ist das papierlose Reporting: Mit ihm lässt sich die gesamte Begleitdokumentation zu Proben wie Etiketten oder Probenbegleitscheine pflegen und organisieren. Der Zugriff auf diese Dokumente kann von jedem beliebigen Arbeitsplatz aus erfolgen, auch vom Homeoffice. Auswertungen sind „auf Knopfdruck“ möglich. LABbase® zeichnet sich zudem durch seinen modularen Aufbau aus. Dadurch lässt sich unterschiedlichste Hard- und Software schnell und problemlos anbinden. So wächst die LIMS-Lösung immer mit dem sich ändernden Geschäft und neuen Anforderungen mit.
Ja, Anwender können LABbase® weitestgehend auch selbst und ohne Unterstützung von Blomesystem anpassen und erweitern. Dafür stehen die Werkzeuge blomesystem® Reportgenerator und blomesystem® Designer zur Verfügung. Sie ermöglichen nach einem einmaligen Training individuelle Anpassungen in Eigenregie: Dazu gehört die Erstellung zusätzlicher Eingabeformulare, Reports, Auswertungen und Statistiken mit dem blomesystem® Reportgenerator. Änderungen am Quellcode der Applikation oder am Datenbankdesign sind dafür nicht notwendig. Mit dem blomesystem® Designer wiederum sind alle erdenklichen Modifikationen und Erweiterungen am Funktionsumfang des LIMS und der Datenbank möglich. Dabei bleibt das System immer und uneingeschränkt updatefähig. Sollten einmal keine personellen Ressourcen für solche Anpassungen zur Verfügung stehen, setzen natürlich auch Blomesystem-Experten die Anforderungen und Wünsche des Kunden um.

Eine der größten Stärken von LABbase® besteht in seiner Flexibilität und seinem modularen Aufbau. Es kommt mit allen Workflows klar – egal, wie komplex oder einzigartig sie sind. Mit Hilfe der beiden Tools blomesystem® Designer und blomesystem® Reportgenerator lässt sich LABbase® so anpassen, dass es alle noch so individuellen Laborroutinen genau abbildet. Diese Flexibilität ist auch von großem Vorteil, wenn sich Abläufe einmal schnell ändern – wie es in Labors häufig der Fall ist. Dadurch zahlt sich LABbase® mittelfristig mehr aus als ein vielleicht günstigeres, aber dafür unflexibleres Produkt. Viele LABbase®-Kunden setzen die Lösung seit mehr als 10 Jahren ein und haben während dieser Zeit LABbase® immer wieder an neue Anforderungen angepasst.

Eine „Komplettlösung“ umfasst alle Funktionalitäten, die im Arbeitsalltag professioneller Labors vorkommen. LABbase® bildet zudem die Abläufe vieler verschiedener Labortypen ab.

„Modularer Aufbau“ bezeichnet die hohe Flexibilität von LABbase®. Dabei stellen die Module die Bausteine dar, aus denen die Lösung besteht. Sie beinhalten unterschiedliche Funktionen oder Funktionspakete, welche die Laborabläufe in Unternehmen abbilden. Auf diese Weise kann wortwörtlich jedes Labor seine eigene LABbase®-Ausprägung aufbauen – je nach eigenem Workflow und den täglichen Bedürfnissen. Welche Module LABbase® im Betrieb miteinbeziehen soll, entscheidet jeder Kunde individuell.

Ja. Zusätzlich zur festen Installation auf dem Laborrechner kann LABbase® auch über alle gängigen Internetbrowser gestartet und bedient werden. Damit entfällt die Verteilung und Installation der blomesystem®- sowie der Datenbank-Clients. Die moderne Weboberfläche von LABbase® ermöglicht das Arbeiten von überall aus – sei es an einem Firmenstandort, unterwegs, beim Kunden vor Ort oder auf einem mobilen Gerät an der Probenahmestelle.

Absolut. Die Weboberfläche von LABbase® folgt den heutigen Standards der Internetnutzung. Dadurch lässt sich die Lösung per Internetbrowser ohne besondere Einweisung nutzen, wenn der jeweilige Anwender LABbase® grundsätzlich schon kennt. Viele Funktionen von LABbase® Web sind zudem an die üblichen Windows-Umgebungen angelehnt.

Ja. Die Benutzeroberfläche von LABbase® ist auch in Englisch und Französisch verfügbar. Bei Bedarf übersetzt Blomesystem die LIMS-Lösung auch in eine beliebige andere Sprache. Unabhängig von der jeweils eingestellten Sprache lassen sich Berichte auch in jeder anderen verfügbaren Sprache ausgeben.

LABbase®-Kunden erhalten Updates als Download über die Supportseite von Blomesystem. Registrierte Kunden verfügen dort über Zugang zum Downloadbereich.

LABbase® eignet sich grundsätzlich für alle Branchen, zu deren Betrieb laborrelevante Arbeiten gehören. Zurzeit kommt LABbase® in folgenden Wirtschaftsbereichen zum Einsatz: Auftragslabore, Produktionslabore in der chemischen sowie Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Kontrollbehörden, Umweltüberwachung und Wasserwirtschaft. Dem Einsatz in weiteren Branchen steht nichts entgegen, da LABbase® wegen seines modularen Aufbaus flexibel an individuelle Kundenbedürfnisse anpassbar ist.

Blomesystem GmbH bietet für Untersuchungsämter aus dem Veterinär- und Lebensmittelbereich eine Schnittstelle zu Balvi iP, ein Softwaresystem zur behördlichen Überwachung, sowie zu den AVVData-Katalogen des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Über das allgemeine Schnittstellenmodul blomesystem® LabDDI erfolgt die standardisierte Datenübernahme (DDI – Device Data Interface). Darüber hinaus steht mit blomesystem® QDI eine zertifizierte Schnittstelle zum QM-Modul (Qualitätsmanagement) von SAP® R/3 zur Verfügung – für alle analytischen Labore, die mit dem QM-Modul von SAP® zur Qualitätsprüfung arbeiten (QDI – QM Data Interface). Zu diversen Umweltdatenbanken von Bundesländern wie zum Beispiel TEIS, TWIST, Octoware, SEBAM bestehen ebenfalls Schnittstellen.
An LABbase® lassen sich beliebige Geräte anbinden. Dies ermöglicht das allgemeine Schnittstellenmodul der LIMS-Lösung zur standardisierten Datenübernahme: blomesystem® LabDDI (DDI – Device Data Interface). Über dieses Modul lassen sich beliebige Gerätedaten in einer standardisierten Form ablegen. Die Verbindung von Geräten zum LabDDI sowie die Analyse und Aufbereitung der gelieferten Daten wird über Plug-ins realisiert. Der Vorteil dabei: Auch gewachsene kundenspezifische Applikationen können das LabDDI nutzen.

Ja. Mit entsprechender Aufwandsabschätzung lassen sich z.B. Waagen oder andere Geräte an LABbase® anbinden.

Ja, das ist möglich. Die Befunderstellung und -speicherung findet direkt in LABbase® statt, sodass die Daten nicht in andere Anwendungen exportiert werden müssen. Dadurch entfallen administrative Arbeiten, wie etwa die zusätzliche Verwaltung und der Schutz von Office-Dokumenten. Das Dokumenten-Modul von LABbase® (Dokumentenworkflow) ordnet zudem die mit Barcode gekennzeichneten Dokumente einem Auftrag, einer Probe oder anderen Datensätzen automatisch zu – ohne dass ein Anwender eingreifen muss. Die Zuordnung erfolgt dabei nach dem Referenzprinzip: Ein Dokument muss demnach nicht mehr „physisch“ mehrmals an mehrere Datensätze angehängt werden. Es findet lediglich einmal Eingang in das Dokumentenmanagement und lässt sich dann einem oder mehreren Datensätzen zuordnen. Die so referenzierten Dokumente werden in der Datenbank gespeichert und müssen daher in keinem anderen Dateisystem verwaltet oder gesichert werden. Die Felder in Masken und Reports erlauben es zudem, Texte in beliebiger Länge zu bearbeiten und abzulegen. Ein weiteres Textverarbeitungssystem ist somit nicht mehr erforderlich.

Die in LABbase® integrierte Mitarbeiterverwaltung ermöglicht eine zentrale Steuerung der Zugriffsberechtigungen und Freigabelevels. Zugriffsberechtigungen lassen sich dabei sowohl auf verschiedene Arbeitsbereiche als auch auf bestimmte Prüfmethoden festlegen. Als weitere Freigabefaktoren lassen sich zum Beispiel die Ausbildung, die Kenntnisse, Zuständigkeiten oder Weiterbildungen der jeweiligen Mitarbeiter erfassen. Die Berechtigungen im System lassen sich über ein rollenbasiertes Konzept definieren.

Das Arbeiten mit LABbase® benötigt keine aktive Internetverbindung – es sei denn, es handelt sich um die webbasierte Browserversion. LABbase® kann wie die meisten Client-/Server-Applikationen in einem lokalen Netzwerk (LAN) oder Wide Area Network (WAN) installiert werden. Der Vorteil: Für den LABbase®-Betrieb sind keine Clientinstallationen notwendig.

Derzeit bietet Blomesystem die Installation von LABbase® ausschließlich auf den Datenbanktypen ORACLE und MS SQL an.