Im Dienst der Umwelt: LAU Sachsen-Anhalt behält Radioaktivität im Blick

Inhaltsverzeichnis

Als akkreditiertes Labor kann das Landesamt für Umweltschutz (LAU) Sachsen-Anhalt mithilfe des Radioaktivitäts-Management- und -Informations-Systems (RaMIS) der Blomesystem GmbH den Anforderungen der DIN ISO 17025 gerecht werden. Außerdem wird der Probendurchlauf sowohl im Routine- als auch im Intensivmessbetrieb weitestgehend automatisiert.

An die Feinfühligkeit der Umwelt zugeschnitten

Wie vielschichtig das Radioaktivitätsmonitoring ist und was es für die Umwelt bedeutet, wissen am besten die Expert:innen des Dezernates Umweltradioaktivität/Strahlenschutz des Landesamtes für Umweltschutz (LAU) Sachsen-Anhalt. Ihre Aufgabe besteht darin, die künstlichen radioaktiven Stoffe zum vorsorgenden Schutz der Bevölkerung landesweit zu überwachen. Entsprechend dem Routinemessprogramm werden Proben auf ihren Gehalt an Radionukliden untersucht. Die Radioaktivität wird u.a. in Lebensmitteln, im Trink- und Grundwasser, in Abwässern und Abfällen sowie in Boden und Pflanzen ermittelt.

Im Falle einer möglichen Gefahrenlage muss schnell gehandelt werden – ein effizientes Überwachungssystem ist dabei nicht wegzudenken. Hier, wie auch im Routinefall, kommt das Radioaktivitäts-Management- und -Informations-System (RaMIS) der Blomesystem (GUS Group) zum Einsatz. Entsprechend den geforderten Messprogrammen werden mit seiner Hilfe automatisiert Proben erfasst und die Messwerte per LAF Files von unterschiedlichen Messgeräten nach RaMIS übertragen, was insbesondere bei radioaktiven Störfällen von großer Bedeutung ist.

Validierte Messwerte werden aus RaMIS nach IMIS und somit an die Leitstellen des Bundes zur Verfügung gestellt, damit eine kontinuierliche Beurteilung der radiologischen Lage gewährleistet werden kann. Die in IMIS vorhandenen Stammdaten können gleichermaßen nach RaMIS importiert und verwendet werden.

Qualitätsgesicherte Nachverfolgung des Workflows

Als akkreditiertes Labor ist das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt in der Lage, mithilfe des Radioaktivitäts-Management- und -Informations-Systems RaMIS den Anforderungen der DIN ISO 17025 zur qualitätsgesicherten dokumentierten Nachverfolgung der Probenbearbeitung (vom Probeneingang bis zum validierten Messwert) gerecht zu werden.

Außerdem wird der Probendurchlauf sowohl im Routine- als auch im Intensivmessbetrieb weitestgehend optimiert, was den Mitarbeiter:innen des LAU ermöglicht, in einem Störfall schnell zu reagieren und Gefahrenpotentiale abzuwenden.

Vorteile für Mensch und Umwelt

Das LAU Sachsen-Anhalt profitiert mittels RaMIS von folgenden Vorteilen:

  • Probendurchläufe im Routine- und Intensivmessbetrieb werden automatisiert und fehlerfrei abgebildet
  • Arbeitsabläufe werden effizienter gestaltet
  • Die ermittelten Daten werden reibungslos an IMIS und somit an die zuständige Zentralstelle des Bundes übermittelt.

Mitarbeiter:innen des LAU Sachsen-Anhalt bestätigen, dass die Anforderungen zur qualitätsgesicherten Nachverfolgung der Probenbearbeitung mit Hilfe von RaMIS ohne großen Aufwand zu erfüllen sind. Vor allem profitieren von dieser Effizienz der Mensch und seine Umwelt.

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