ENMO®hydro – Zusatzmodule

Das Plug-in ENMO® IT SEES – Automatische Alarmindex-Erstellung

Das optional lieferbare Plug-in, ENMO® IT SEES – ein Tool zur Echtzeit-Detektion auffälliger Gewässerzustände – erweitert noch einmal deutlich die Funktionalität von ENMO®hydro. ENMO® IT SEES analysiert und bewertet eingespeiste Datensätze – klassische Gewässerparameter und Biomonitore – im Hinblick darauf, ob sie das Kriterium der »Auffälligkeit« erfüllen.

Aus allen Auffälligkeiten mit unterschiedlichen Gewichtungen, ermittelt ENMO® IT SEES den Alarmindex. Dabei erhöht jede Auffälligkeit den Wert des Alarmindexes um einen, für die jeweilige Messgröße festgelegten, Wert. Werden definierte Schwellen überschritten, generiert ENMO® IT SEES eine Warnung; bei Überschreitung der höchsten Schwelle wird die »Meldestufe« erreicht. Darüber hinaus ermöglichen dynamische Erkennungsverfahren, wie Doppelsigmatest und Hinkley-Detektor, eine feinfühlige Erkennung von Auffälligkeiten im Gewässer – und reduzieren so auch signifikant die Wahrscheinlichkeit eines Fehlalarms.

Entwickelt wurde ENMO® IT SEES von bbe Moldaenke, Kiel und dem Wassergütemessnetz Hamburg im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes EASE – Entwicklung von Alarmkriterien und Störfallmessung in Messstationen im Elbeeinzugsgebiet für die internationale Gefahrenabwehrplanung.

So effektivieren Sie Wartungen

  • Sie möchten die Bauteile Ihrer Stationen effektiv warten und alle Wartungsvorgänge protokollieren?
  • Wartungen sollen individuell an die jeweiligen Prüfmittel angepasst werden?
  • Sie möchten Ihre hohen Ansprüche an Qualität und Flexibilität durchsetzen?
  • Dynamische Wartungsworkflows sind Ihnen ebenso wichtig wie die Minimierung des Verwaltungsaufwandes?

Das ENMO®hydro QM-Modul, mit integriertem Wartungs-„Baukasten“, erfüllt alle Erwartungen und erleichtert darüber hinaus Akkreditierungs- und Zertifizierungsabläufe. Die einzelnen Bausteine lassen sich auch ohne Programmierkenntnisse zu einer Wartung zusammenfügen. Wartungsworkflows werden in Form von Wartungsvorlagen im gleichnamigen Arbeitsblatt definiert. Sie dienen als Durchführungsvorschrift für gleichartige Prüfmittel innerhalb eines Messnetzes. Auf deise Weise legt man in Wartungsvorlagen sowohl die nötigen Aufgaben, als auch die einzelnen Schritte einer Wartung fest.

Wartungspläne, weiterhin, fassen die notwendigen Wartungseigenschaften für ein konkretes Prüfmittel zusammen (z. B. Wiederholungsintervalle oder Zuständigkeiten). Ein Wartungsplan beruht meist auf einer bestimmten Wartungsvorlage und referenziert alle in einem Wartungszusammenhang erforderlichen Daten.

(Bild1: ENMO Client – Wartungsvorlagen) (Bild 2: ENMO Client – Wartungspläne) (Bild 3: ENMO Client – SOP)

Wartungspläne mit/ohne Rhythmus

In diesem Fall, wird sofort mit der Erzeugung des Plans eine Planwartung mit einem dazugehörigen Termin im ENMO®hydro Terminkalender angelegt. Mit dem Abschluss des Wartungsvorgangs, wird sofort die nächste geplante Wartung unter Verwendung der referenzierten Wartungsvorlage erzeugt und im Terminkalender verwaltet. Wartungspläne ohne Rhythmus werden manuell angelegt und einmalig am festgelegten Termin durchgeführt. Werden Wartungen nicht termingerecht durchgeführt, erfolgt automatisch eine Benachrichtigung der verantwortlichen Person über das in ENMO®hydro integrierte Benachrichtigungssystem.

Es sind sowohl Wartungen von Online-, als auch von Offline-Geräten möglich. Bei Online-Geräten liest das System den Messwert direkt vom Messgerät aus. Bei Offline-Geräten ist der Benutzer für das Ablesen und Eintragen des Messwertes in ein Eingabefeld zuständig.

Die dynamische Gestaltung der Wartungsworkflows gestattet die Unterbrechung einer Wartung, sowie das Überspringen oder Wiederholen einzelner Aufgaben. Jeder durchgeführte Schritt wird protokolliert. Besondere Ereignisse im Rahmen einer Wartung werden ebenfalls automatisch im Logbuch erfasst. Manuelle Ergänzungen sind ebenso möglich, wie der Zugriff auf SOPs und andere Dokumente (z. B. Bedienungsanleitungen) während der Wartung. Zusätzlich kann man Logbucheinträge auch als eigenen Wartungsschritt, mit der Erfassung eines Kommentars, definieren.

Kontrollkarten

Für jedes Messgerät / jeden Sensor werden Kontrollkarten geführt. Die Dateneingabe in die Kontrollkarten erfolgt während des Wartungsvorgangs. Es erfolgt automatisch eine Interpretation der Bewertung des Messwertes in der jeweiligen Kontrollkarte (z. B. Initiierung einer Wiederholung nach dem Auftreten einer Außer-Kontroll-Situation o.ä.).

Die wichtigsten Inhalte und Schritte einer Wartung werden in den ENMO®hydro Arbeitsblättern SOP, Kontrollkarten, Laborchemikalien (verwaltet die Referenzstandards und Kalibrierlösungen) und den Wartungsarbeitsblättern Wartungspläne bzw. Wartungsvorlagen erfasst und bearbeitet.

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